Fremde Welt, vertraute Vitrine

Das Weltmuseum Wien beginnt wieder einmal mit dem Umbau. Diesmal machte Kulturminister Josef Ostermayer den Spatenstich


Beobachtung: Matthias Dusini
Feuilleton | aus FALTER 06/16 vom 10.02.2016

Der Spatenstich war eine Enthüllung. Am vergangenen Montag begann der Umbau des Weltmuseums Wien, des ehemaligen Museums für Völkerkunde, mit einem Medientermin. Vor der Neuen Burg am Heldenplatz versammelten sich Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ), Sabine Haag, Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums (KHM), Weltmuseum-Direktor Steven Engelsman und Burghauptmann Reinhold Sahl, um eine Schautafel zu enthüllen. Bei frühlingshaftem Wetter zogen die vier an einem Seil, um die Schutzplane herunterzureißen. Das enthüllte Plakat informiert die Passanten über das Projekt. Im Herbst 2017 wird eröffnet.

Die Szene löste bei manchen Besuchern einen Flashback an den April 2013 aus, als an derselben Stelle die damalige Kulturministerin Claudia Schmied (SPÖ) den Zeitpunkt der Wiedereröffnung verkündet hatte. Damals hieß es, dass die Sammlungen der Habsburger, zu denen etwa auch die vermeintliche Federkrone Moctezumas gehört, Ende 2016 wieder zugänglich sein würden. 2013 lächelten

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