7 Sachen, die Sie über das WARTEHÄUSCHEN nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 06/16 vom 10.02.2016

Warum haben die Bewohner der Seestadt Aspern noch kein Wartehäuschen für ihre 84A-Busstation?

Weil richtige Busstationen - also die mit Wartehäuschen - nur dort hingestellt werden, wo genügend Fahrgäste warten.

Wieso denn das?

Weil für diese Wartehäuschen nicht die Wiener Linien, sondern die Werbefirma Gewista zuständig ist.

Die Werbefirma?

Die Werbeflächenfirma. Sie verdient an den City Lights, die die Wartehäuschen beleuchten.

Das ist aber unfair gegenüber den dünn besiedelten Gebieten.

Genau, deswegen müssen die Seestädter vermutlich noch bis 2030 warten, bis es sich für die Gewista lohnt, Häuschen hinzustellen.

Warum fahren die Seestädter nicht gleich mit der U2?

Weil die U-Bahn-Station gut fünf Minuten entfernt ist. Das scheint vielen dann schon wieder zu weit.

Wem gehört eigentlich die Gewista?

Ursprünglich der Stadt Wien, seit 2002 hat JCDecaux Central Eastern Europe Holding die Mehrheit. Ein Drittel hält die Progress Bet.GmbH, an der die Stadt Wien indirekt mit 60 Prozent beteiligt ist.

Wo mischt die Gewista noch mit?

City Bikes, City Lights, Rolling Pins, E-Panels - den Werbeflächen der Gewista entkommt man in Wien nicht.


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