Kolumne Außenpolitik

Russische Bomben auf Syrien und ihre Sprengkraft in der EU


Raimund Löw
Falter & Meinung | aus FALTER 07/16 vom 17.02.2016

Im Kampf um Aleppo treffen die Widersprüche der internationalen Lage aufeinander. Der syrische Krieg, der mit der Niederschlagung friedlicher Demonstrationen durch Regierungstruppen seinen Anfang nahm, ist zum Kristallisationspunkt eines Kräftemessens zwischen Russland, den USA und Europa geworden.

Russland ist in der Offensive. Putins Luftkrieg hat die militärische Situation radikal verändert. Noch vor einem Jahr stand das Regime in Damaskus vor dem Zusammenbruch. Nach dem russischen Bombardement sind Assad-loyale Einheiten dabei, die Oppositionshochburg Aleppo einzukesseln. Dank der ausländischen Unterstützung Assads durch Russland, den Iran und die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah droht der Opposition eine schwere Niederlage.

Barack Obama lehnt ein stärkeres Eingreifen der USA in Syrien ab. Die halbherzige Aufrüstung der Rebellen durch den Westen konnte mit dem Engagement Russlands nicht mithalten. Putin stößt mit seinem Krieg für Assad in ein von den USA gelassenes Vakuum.

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