"Ich darf nur grüßen"

Die Wiener SPÖ lehnte einen blauen Extremisten als FP-Stadtschulratsvize ab. Wer ist sein Ersatzmann?

Politik | Besuch: Nina Horaczek | aus FALTER 07/16 vom 17.02.2016

Er gehe in der Bildungspolitik "völlig d'accord" mit seinem "designierten, aber leider verhinderten Vorgänger" Maximilian Krauss, sagt der neue FPÖ-Stadtschulratsvizepräsident Bernd Saurer. Auch in den ersten Presseaussendungen des blauen Vizes im Stadtschulrat zu den Themen "Homo*-bi*-trans*_Sexualität ist kein Unterrichtsfach" und "Deutsch als Pausensprache beginnt sich durchzusetzen!" sprechen die beiden FPÖ-Politiker stets "unisono".

Im Mai 2014 nominierte die Wiener FPÖ den damals 21-jährigen Burschenschafter Maximilian Krauss für das Amt des Vizestadtschulratspräsidenten. Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) lehnte Krauss wegen zu starker Rechtslastigkeit ab. Vergangenen November verzichtete die FPÖ schließlich auf Krauss als Kandidaten und schickte stattdessen den bisher unbekannten Juristen Bernd Saurer ins Rennen, der von den Wiener Roten akzeptiert wurde. Der Klubjurist der Blauen im Wiener Gemeinderat gilt als unbeschriebenes Blatt und ist zuvor noch nie in der ersten


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