Kleinzeug Leben mit Kindern

Ein wahres Wunder

Stadtleben | Nori Wiesmüller | aus FALTER 07/16 vom 17.02.2016

Jeder Mensch auf der Welt sollte zumindest einmal Standing Ovations bekommen, denn wir alle überwinden die Welt. August Pullman ist jetzt zehn Jahre alt und wird von seinen Eltern ermutigt, in die Middle-School zu gehen. Was viele Kinder mit Aufregung und Glücksgefühlen füllt, füllt August vor allem mit einem: Angst. Angst davor, ausgegrenzt, ausgelacht oder komisch angestarrt zu werden.

Denn Augusts Gesicht ist wegen eines Gendefekts seit seiner Geburt entstellt. Am Anfang sträubt sich August gegen den Vorschlag seiner Eltern, schließlich weiß er, wie gemein Kinder sein können und dass Menschen sich vor seinem Aussehen fürchten. Dann traut er sich doch. Als er an seinem ersten Schultag vor dem Tor steht, wäre er am liebsten gleich wieder nach Hause gegangen. Während er durch die Gänge wandert, spürt er die Blicke der anderen Kinder auf sich ruhen und hört sie tuscheln. Doch dann kommt es anders. Sein Lehrer setzt ihn neben Jack Will, und gleich am ersten Tag freunden sich die beiden an. Alles wäre toll, wäre da bloß nicht Julian. Aber was denkt Julian wirklich? Und was Christopher, ein anderer Bub in Augusts Welt? Die Antwort auf diese Frage erhält man im neuen Buch der Autorin mit dem Titel "Wie Julian es sah".

Die Folgebände "Christophers Universum" und "Wie Julian es sah" sind als E-Book im Hanser-Verlag erschienen (€ 2,99 und € 3,99)


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige