Auf der Suche nach der richtigen Musik

Der 21-jährige Wiener Akkordeonist Paul Schuberth ist einer der Besten seiner Kunst. Doch davon will er nichts wissen

Feuilleton | Porträt: Stefanie Panzenböck | aus FALTER 07/16 vom 17.02.2016

Paul Schuberth hat viele Ideen, wen man an seiner Stelle porträtieren sollte. Kurz vor seinem Konzert mit dem Violinisten Tomáš Novák sitzt der 21-jährige Akkordeonist bei einem Gulasch. "Ich muss mir bei Interviews erst einen Ruf erarbeiten", meint er lachend. "Ich werde einfach nur übers Essen reden." Wahrscheinlich hätte er das tatsächlich lieber getan, als von sich selbst zu erzählen.

Zu viele ihm unsympathische Zuschreibungen trägt Schuberth schon mit sich herum: "Genie" und "Wunderkind" sind nur zwei davon. Am Samstag wird er mit dem Quartett Belofour das 17. Internationale Akkordeonfestival in Wien eröffnen.

Paul Schuberth ist einer der besten Akkordeonisten des Landes, unabhängig von seinem Alter. Er spielt in mehreren Ensembles und übernahm auch schon die musikalische Leitung für Theaterstücke, etwa am Linzer Landestheater.

Begonnen hat alles unspektakulär: Paul Schuberth entschied sich für das Akkordeon und gegen die Gitarre und kam mit sieben Jahren in die Musikschule.


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