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Avantgardist und Dandy: Phänomen Konrad Bayer

Lexikon | SF | aus FALTER 07/16 vom 17.02.2016

Er war Dichter und Dandy, Sprachavantgardist und Provokateur: Die Rede ist von Konrad Bayer, der mit seinem Schreiben und Auftreten gegen das konservative Literaturverständnis in den 1950er-Jahren rebellierte. Obwohl Bayer, der zur Wiener Gruppe gehörte, 1964 mit nicht einmal 32 Jahren freiwillig aus dem Leben schied, hinterließ er Bedeutendes: die Romanmontage "der kopf des vitus bering", den unvollendeten Roman "der sechste sinn" und Gedichte wie "niemand hilft mir". Mit unveröffentlichten Dokumenten und Gesprächen mit ehemaligen Weggefährten versucht nun das Buch "Texte, Bilder, Sounds" eine neue Annäherung an das Phänomen Bayer. Die Herausgeber Thomas Eder und Klaus Kastberger stellen es vor. Moderation: Manfred Müller.

Gesellschaft für Literatur, Do 19.00


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