Mehr davon: Ungarisch

Stadtleben | aus FALTER 07/16 vom 17.02.2016

Den Utasellátó-Speisewagen bei den ÖBB-Zügen von Budapest nach München gibt es ja leider nicht mehr. Sehr schade, das war lustiges, gutes, echtes Essen. Überhaupt scheint die ungarische Küche in Wien ein recht karges Nischendasein zu führen, in dem die Traditionalisten dominieren; neue, moderne Versionen ungarischer Küche tun sich extrem schwer.

Der Gedanke, dass das mit 30 Jahren Eiserner Vorhang oder Österreichs Schwierigkeiten mit seiner Vergangenheit zu tun haben könnte, liegt zwar nahe, ist kulinar-soziologisch aber schwer haltbar. Hier kann man jedenfalls gut ungarisch essen:

Mini: Das bisher jüngste Projekt ungarischer Kochkultur in Wien. Sándor Novák kochte in den besten Restaurants von New York, führte dann drei Jahre lang das hippe Cafe 57 in Budapest und seit 2012 dieses kleine Lokal mit ungarisch-internationaler Fusionsküche, bunten Cocktails und guten neuen Weinen aus Ungarn. Klassiker wie Pörkölt &Co gibt's, und die sind auch sehr gut.

6., Marchettig. 11, Tel.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige