Sexkolumne. Aufklärung für Zeitgenossen

Staatssex

Kolumnen | Heidi List | aus FALTER 07/16 vom 17.02.2016

Eine Studie des Forschungszentrums zur Zukunft der Arbeit besagt, dass Leute, die mindestens vier Mal pro Woche Sex haben, mehr Geld verdienen als ihre sexuell fauleren Kollegen. Dies wurde ein Jahr lang in 7500 griechischen Haushalten ermittelt.

Was macht den Geldsegen aus? Etwa, dass man keine Zeit zum Geld ausgeben hat, weil man stattdessen vögelt? Oder dünstet man mit vier Mal Sex pro Woche hormonell einfach Erfolg aus, sodass er sich dann auch wirklich einstellt? Und überhaupt: griechische Haushalte? Was bedeutet dieses Ergebnis für Österreich, das ja noch nicht total bankrott ist, im Gegensatz zu den völlig pleiten Griechen, Erfolgskopulation hin oder her. OMG!!!

Wir müssen uns den Erhalt unseres Wohlstandes ervögeln. Jeder drei Mal täglich. Im Namen der Republik. Es ist eine historische Pflicht. Wir werden unseren Kindern und Kindeskindern eines Tages sagen: Ja, auch ich war dabei. Man wird die Fotos der Massenorgie von 2016 zeigen und wir können mit stolzer Brust und gebürstetem Geschlechtsteil sagen: Wir puderten für euch und eure Zukunft. Schon ergreifend. Muss weinen.


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