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Feuilleton | aus FALTER 08/16 vom 24.02.2016

Doch unschuldig?

Neues im Fall Stephan Templ. Unlängst aufgetauchte Dokumente würden seine Unschuld beweisen, schreibt der Londoner Anwalt Robert Amsterdam in einer Aussendung. Der Wiener Architekturhistoriker und Buchautor Stephan Templ, 55, sitzt in der Strafanstalt Wien-Simmering eine einjährige Haftstrafe ab. Templ hatte im Restitutionsverfahren um das Palais Fürth in der Wiener Josefstadt seine Tante verschwiegen, für das Gericht der Beweis für schweren Betrug. Templs Anwälte behaupten nun, Templ habe seine Tante sehr wohl genannt, und zwar in der Einreichung zu einem weiteren Restitutionsfall der Familie, in dem es um Versicherungspolizzen ging. Nun hofft Templ auf eine sofortige Haftentlassung, teilte er dem Guardian in einem Telefonat mit. Die zuständige Schiedsinstanz für Naturalrestitution dazu: "Die vom Gericht festgestellten Tatsachen werden durch Templs Angabe des Namens einer möglichen weiteren Erbin in einem anderen Verfahren nicht verändert."

Berlinale 2016

Bei den


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