Die Uber-Flieger

Seit Einführung der Registrierkassenpflicht geht die Zahl der Wiener Taxis zurück. Der große Gewinner: der Online-Vermitt lungsdienst Uber


Bericht: Birgit Wittstock
Stadtleben | aus FALTER 08/16 vom 24.02.2016

Die Zeiten ändern sich. Selbst in einem Gewerbe, das jahrzehntelang als Auffangbecken für Langzeitarbeitslose, Dazuverdiener und Schwervermittelbare galt: das Taxigewerbe. Seit mit 1. Jänner 2016 die Registrierkassenpflicht eingeführt wurde, geschieht, was viele Fahrer schon vor Monaten prophezeiten: Das Fahren lohnt sich kaum noch, und immer mehr Chauffeure hängen den Job an den Nagel. 4913 Taxis waren am 1. September 2015 in Wien angemeldet, am 1. Jänner waren es nur noch 4702 - immerhin um 211 Taxis weniger. Und die Wirtschaftskammer rechnet mit einem weiteren Rückgang um die 20 Prozent in den nächsten Jahren.

Warum? Weil es im Taxigewerbe bislang ziemlich einfach war, sich um Steuern und Sozialversicherungsabgaben zu drücken - ein nicht unerheblicher Teil der Fahrten hat offi ziell schlichtweg nie stattgefunden. Das ist nun, da die Registrierkasse im Auto mitfahren und jede Fahrt verbucht werden muss, vorbei.

Während das traditionelle Taxigewerbe kracht, profitiert ein anderer

  448 Wörter       2 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige