Theater Kritiken

Reform und Revolution: Die rote Rosa

Lexikon | Veronika Krenn | aus FALTER 08/16 vom 24.02.2016

Rosa liebt leidenschaftlich: die Natur, ein paar Männer, vor allem aber die Politik. "Geheimsache Rosa Luxemburg" rückt eine starke Frauenfigur der Arbeiterbewegung ins Licht: Die von 1871 bis 1919 lebende Sozialdemokratin, enttäuscht von der SPD, initiierte die "Gruppe Internationale". Der Monolog widmet sich Luxemburgs "Leben, Liebe und Leiden", den Mord an der aufmüpfigen Marxistin stellt er an seinen Beginn. Regisseurin Sandra Schüddekopf inszeniert eine phasenweise aufzählend-tabellarisch bleibende Collage aus Briefen, publizistischen Werken und Liedern. Wie das rege Liebesleben der roten Rosa erzählt wird, darf das Publikum bestimmen: "romantisch-dramatisch" wollten es die Premierengäste.

Theater Drachengasse, Bar & Co, Mo-Do 20.00


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