Vernetzt, nicht verbandelt

Die Kuratorin Angelika Fitz übernimmt die Leitung des Architekturzentrums Wien - und will das gute Leben in die Städte bringen

Feuilleton | Porträt: Matthias Dusini | aus FALTER 08/16 vom 24.02.2016

Dranbleiben, tiefer graben. Wenn sich Angelika Fitz, die designierte Direktorin des Architekturzentrums Wien (Az W), selbst beschreibt, betont sie ihre Beharrlichkeit. 20 Jahre war sie Projektemacherin, nun bindet sie sich zum ersten Mal an eine Institution. Ab 1. Jänner 2017 geht Az-W-Gründungsdirektor Dietmar Steiner in Pension, dann wird Fitz die Leitung des Hauses übernehmen. Und hier jene Kontinuität finden, die ihr im Rhythmus der Deadlines manchmal gefehlt hat.

Angelika Fitz wurde 1967 im Vorarlberger Hohenems geboren und studierte in Innsbruck. In der Fachwelt bewährte sie sich als Architekturvermittlerin und Ausstellungsmacherin. 2003 und 2005 war sie Kommissärin für den österreichischen Beitrag zur Architekturbiennale São Paulo, 2010 konzipierte sie (gemeinsam mit Martin Heller) in Berlin die Schau "Realstadt", die anhand von Modellen eine Fantasiestadt entwarf.

Bereits während des Studiums erlebte Fitz die Auflösung der Fach-und Jobgrenzen, die für die Generation Prekariat


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