Kinder-Gärten

Das Junior City Farming gibt Kindern einen grünen Daumen - auch im Winter


Beetlese: Julia Kospach
Stadtleben | aus FALTER 08/16 vom 24.02.2016

Man muss sich das ungefähr so vorstellen: Ein gutes Dutzend Kinder im Alter zwischen sechs und elf Jahren, Buben und Mädchen bunt gemischt, ein jedes von ihnen hoch konzentriert über einen Streifen Gemüsebeet von 60 mal 150 Zentimetern gebeugt, wo sie mit Handschaufeln, Gießkannen und Handkrallen an der Arbeit sind.

Ihre Namen haben sie mit bunter Ölkreide und Farbstiften auf rechteckige Holzschilder geschrieben, die an Bambusstäben am Rand jedes Kinderbeets stecken und beredt Auskunft über ihre Besitzer und Besitzerinnen geben: Denn über und unter die Namen und links und rechts davon sind auf den Schildern auch noch Blumen und Blätter gemalt oder Bäume, farbige Sträuße, Sonnen und grüne Wiesen. Die Kinder heißen Paul, Felix, Lisa, Linda, Dominik oder Oskar, und sie sind "Junior City Farmer".

Das bedeutet, dass sie Teil einer der privaten Kindergruppen oder Schulklassen sind, die sich einmal pro Woche auf dem Gelände der "City Farm Schönbrunn" in Hietzing zusammenfinden,

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