7 Sachen, die Sie über DUMPSTERN nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 08/16 vom 24.02.2016

Dumpstern wie hamstern?

So ähnlich, aber irgendwie auch wieder nicht. Tatsächlich werden beim Dumpstern - oder Containern - weggeworfene Nahrungsmittel gesammelt, aber nicht, um sie über den eigenen Bedarf hinaus anzuhäufen.

Abgelaufenes Essen - ist das nicht grauslich?

Nicht unbedingt. Die von Supermärkten weggeworfenen Lebensmittel haben meist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, Druckstellen oder sind einfach nur Überschuss, aber noch einige Zeit genießbar.

Und wer tut das, im Müll stierln?

Unterschiedliche Leute. Bedürftige genauso wie konsumkritische Aktivisten, die ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzen wollen.

Ist das eigentlich legal?

Solange man nicht irgendwo einbricht, unerlaubt fremde Grundstücke betritt oder Ähnliches, um an Müllcontainer ranzukommen, ja.

Aber wie kommt man dann am besten an die Lebensmittel?

Der einfachste Weg: kurz vor Ladenschluss nach Abfällen fragen.

Und wenn man sich das nicht traut?

Dann geht man einfach zu einem der zehn Wiener Fairteiler.

Fair-was?

Fairteiler. Das sind Kühlschränke mit öffentlichem Zugang, in denen abgelaufene, falsch etikettierte oder Ware mit Lieferschäden zur freien Entnahme steht. Oder man besucht eine Plattform für Foodsharing und holt Nahrungsmittel, die andere zu viel gekauft haben.


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