Basics Grundkurs Kochen (333)

Gebt einfach Wasser in die Tahin, und eure Gäste schmelzen dahin

Stadtleben | BT | aus FALTER 08/16 vom 24.02.2016

Sie ist aus den lustigen neoisraelischen Lokalen Wiens nicht wegzudenken: diese sämige, helle Sesamsauce, in die Pita und Gemüse getunkt, mit der Gebratenes übergossen wird. Im Miznon hinter dem Stephansdom steht sie an der Bar, frei entnehmbar für alle, im Maschu Maschu gießt man sie reichlich in die Pitas.

Tahinsauce selber zu machen ist wirklich einfach, und auch zu Hause ist sie eine feine Alternative zu Sauerrahmsauce und anderen Dips. Dazu braucht es nur Sesampaste (Tahin) im Glas, Wasser und Zitronensaft. Wir nehmen eine Rührschüssel, rühren die Tahin im Glas (gibt es im Supermarkt, im Reformhaus oder beim Türken) gut durch, sodass sich Brei und Öl, die sich oft trennen, wieder miteinander vermischen.

Eineinhalb Tassen Tahin in die Schüssel gießen. Unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen nun langsam, nach und nach, eine Tasse Wasser und eine Tasse Zitronensaft in dünnem Strahl zugießen. Die beigebraune Sesampaste wird dadurch immer heller und cremiger, sie emulgiert, bis sie die richtige Konsistenz erreicht hat. Ist sie noch zu dick, einfach mehr Wasser nehmen. Am Ende kann man seine Tahinsauce abschmecken. Mit Salz und Pfeffer. Oder mit Knoblauch, Paprikapulver und/oder Chili. Man kann sie mit Petersilie bestreuen. Sie passt am besten zu Gegrilltem, Gemüse oder Fleisch. Manche essen sie einfach pur.

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