Der Übergang vom Kapitalismus zum Commonismus

Der Kapitalismus -"Kaputtalismus" nennt ihn Robert Misik -ist nicht am Ende. Er hat schon neu angefangen. Mitten unter uns

Politik | Rezension: Armin Thurnher | aus FALTER 08/16 vom 24.02.2016

Robert Misik ist Autor zahlreicher Bücher, Videokolumnist des Standard, Autor des Falter und der deutschen Taz. In Deutschland als linker Intellektueller möglicherweise bekannter als in Österreich, versucht Misik stets den Puls sozialer Bewegungen zu erfühlen, politisches Änderungspotenzial zu aktualisieren und dabei als gestandener Linker den schalen Geruch abgestandener Ideologien zu vermeiden. Wenn schon Marxismus, dann ein für interessierte Zeitgenossen lesbarer.

Analyse und Utopie

Misiks neues Buch befasst sich mit der Frage, ob der Kapitalismus gerade zugrunde geht. Natürlich weiß Misik um die damit verbundenen Gefahren. Seit 1989 ist der Kapitalismus das einzige polit-ökonomische System, das uns geblieben ist, und zu oft wurde es totgesagt, als dass man die Frage noch im Ernst stellen könnte. Misik findet deshalb zur Pointe "Kaputtalismus", was man so interpretieren kann, als gäbe es einen zerstörerischen Kapitalismus, einer der uns und alles kaputtmacht, und einen anderen,


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