Mit Stolz und Staunen

Diesen Sonntag werden in L.A. die Oscars vergeben. Der junge Regisseur Patrick Vollrath von der Wiener Filmakademie ist mit im Rennen

Feuilleton | Porträt: Michael Omasta | aus FALTER 08/16 vom 24.02.2016

Patrick Vollrath hat gut lachen. Ziemlich genau vor einem Jahr fand beim Filmfestival in Saarbrücken die Weltpremiere von "Alles wird gut" statt. Seither prasselte ein wahrer Preisregen auf den Absolventen der Wiener Filmakademie und sein halbstündiges Vater-Tochter-Drama nieder, aktueller Höhepunkt: eine Nominierung für den Oscar in der Kategorie "Best Live Action Short Film".

Stress macht sich der junge Regisseur, der am Vortag aus Los Angeles gekommen ist und in anderthalb Stunden schon wieder zum Flieger nach Berlin muss, dennoch keinen. "Bisher finde ich Interviews auch nicht so anstrengend, weil das noch immer neu und aufregend für mich ist", sagt er und beweist gleich einmal ausgesucht höfliches Understatement: "Die Antworten sind eh immer die gleichen."

Dass es den 31-Jährigen nach Wien verschlagen hat, ist seiner Ablehnung an den Filmhochschulen in München und Ludwigsburg zu verdanken. An der hiesigen Filmakademie endet die Bewerbungsfrist etwas später und im Herbst 2008


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