"Tschuldigung, ich muss Deutsch üben - sprechen Sie mit mir!"

Das gemeinnützige Sprachencafé Wien bringt neue und alte Wiener zueinander - zurzeit platzt es aus allen Nähten

Stadtleben | Dolmetsch: Johanna Lindner | aus FALTER 08/16 vom 24.02.2016

Zwanzig Minuten nach Beginn sind im Sprachencafé Wien am Einsiedlerplatz alle Klappsessel besetzt, es schwirrt vor Stimmen aller Sprachen. Auf einer Tafel im Vorraum ist notiert, welche Sprachen heute angeboten werden: Deutsch, Englisch, Italienisch, Tschechisch und Türkisch. Hinter einer kleinen Theke steht Ayşe, sie leert Tee in tulpenförmige Gläser und serviert selbst zubereiteten Kuchen und pikante Köstlichkeiten.

"Wir wollten einen Raum schaffen, der offen ist für alle, ohne dass man sich vorher großartig anmelden muss", erklärt Barbara Niklas, Organisatorin des Projekts vom Verein Station Wien. Für die Sprache als wichtigsten Parameter des Zusammenseins. Jeder, der möchte, kann im Sprachencafé einen Tisch in seiner Muttersprache betreuen. Man schnappt sich einfach ein Tischkärtchen mit der entsprechenden Aufschrift und sucht sich einen freien Tisch. Wer mag, setzt sich dazu und redet mit. Fertig.

Das Sprachencafé startete im Herbst 2012 und fand anfänglich monatlich statt,


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