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Die Familiengeschichte als Stoff eines Romans

Lexikon | SF | aus FALTER 09/16 vom 02.03.2016

Stillstand ist Stefan Slupetzkys Sache nicht. Erst kannte man ihn als Autor und Illustrator von Kinder- und Jugendbüchern. Dann verschob sich sein Fokus auf das Schreiben von Krimis. Gleichzeitig begann er sich als Texter und Sänger des Trio Lepschi auf dem Gebiet des Wienerlieds umzutun. Jetzt schlägt der Wiener nochmal ein neues Kapitel auf. Mit "Der letzte große Trost" legt er einen Roman über die Bürde der Geschichte und das Suchen nach Identität, das Reisen und Abschniednehmen vor. Der Protagonist Daniel hat eine jüdische Mutter, entstammt väterlicherseits aber einer prominenten Nazi-Kriegsverbrecherfamilie. Slupetzky hat sich für den Roman intensiv mit seiner Familiengeschichte auseinandergesetzt.

L.E.O. - Letztes Erfreuliches Opertheater, Do 19.30


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