Kunst Vernissagen

Den ewigen Wandel als liebste Konstante

Lexikon | NS | aus FALTER 09/16 vom 02.03.2016

Einen typischen Stil wollte er nie, eine wiedererkennbare Handschrift hat er nicht geübt: Im 21er Haus wird diese Woche eine Werkschau von Oswald Oberhuber eröffnet, der vor kurzem seinen 85. Geburtstag feierte. Das Prinzip der "permanenten Veränderung" erschien dem in Tirol geborenen Künstler und Ausstellungsmacher stets attraktiver, als sich auf ein Medium oder eine Tendenz festzulegen. Dennoch blieb der Künstler an gewissen Fragen dran, etwa an der Beziehung von Wort und Bild oder an der Auseinandersetzung mit Architektur-und Raumkonzepten. In seinen Rollen als Galerist und Rektor zählte Oberhuber zu den wichtigsten Impulsgebern in der österreichischen Nachkriegskunst. Für seine Collagen, Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen aus sechs Jahrzehnten hat der Jubilar jetzt auch ein eigenes Ausstellungsdisplay entworfen.

21er Haus, Di 19.00, bis 26.6.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige