Pop Tipps

"Es ist so geil, im Dialekt zu singen"

Lexikon | GS | aus FALTER 09/16 vom 02.03.2016

Im Brotjob ist Raphael Sas freiberuflich als Moderator für Ö1 tätig. Als Musiker spielt er in der Nino-aus-Wien-Band Gitarre, im Trio Irgendetwas Schoenes improvisiert er mit Stefan Sterzinger und Lukas Lauermann, und dann wäre da noch die Arbeit auf eigene Rechnung. Begonnen hat Sas einst unter dem Namen Mob. Das stand für "Mann ohne Band". Es wurde dann doch eine Band daraus, zwei Platten sind erschienen, 2012 folgte das Solodebüt, im Herbst 2015 schließlich seine bislang beste Arbeit, die tolle Wien-Chanson-Platte "Nackerte Lieder", die Sas nun erneut mit Band präsentiert. "Es ist so geil, im Dialekt zu singen, denn er ist von der Weichheit her wie Englisch", preist er das lokale Idiom. "Ernst Molden verwendet immer das Bild vom Wienerischen als flüssigem Metall. Genau so ist es: Das Wienerische ist biegsam und sitzt dann aber."

Sargfabrik, Do 19.30


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige