"Ich wollte raus aus dem Bankensektor"

Er arbeitete für Kreditkartenunternehmen und den Glücksspielkonzern Novomatic. Nun will Peter Zimmerl etwas Sinnvolles machen: eine Bank gründen


INTERVIEW: JOSEF REDL
Politik | aus FALTER 09/16 vom 02.03.2016

Vor etwas mehr als fünf Jahren traf sich in Wien eine Gruppe von mehr als 100 Menschen mit einem ehrgeizigen Ziel: Sie wollten eine Bank gründen. Es war eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Lebensbereichen: Studenten, Unternehmer, globalisierungskritische Aktivisten und Ökonomen -vereint in der Idee, der Profitmaximierung ein Alternativkonzept entgegenzustellen. "Die Bank wird nicht spekulativ agieren und Geld aus Geld schöpfen, abgekoppelt von der Realwirtschaft, sondern der Gesellschaft dienen", heißt es in den Leitlinien der "Bank für Gemeinwohl", für die damals das Fundament gelegt wurde.

Theoretisch braucht es nicht viel, um in Österreich eine Bank zu gründen: ein qualifiziertes Management, einen Businessplan -und fünf Millionen Euro Eigenkapital. Und genau da gestaltet sich die Sache doch etwas schwieriger als ursprünglich gedacht. Eigentlich hatten die Genossenschafter geplant, bis Anfang 2016 sechs Millionen Euro von Genossenschaftern einzusammeln und 2017 in Betrieb

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