Ein dreibeiniger Spagat für die Diagonale

Gelungenes Programm: Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber kuratieren das Grazer Filmfestival

Feuilleton | VORSTELLUNG: MICHAEL OMASTA | aus FALTER 09/16 vom 02.03.2016

Die Stimmung ist gut, was man von Festivalbüros anderthalb Wochen vor der Eröffnung gewiss nicht immer behaupten kann. Die zwei Pressekonferenzen - eine am Vortag in Graz, die andere vor wenigen Stunden in Wien -sind überstanden; die jungen Intendanten haben Eloquenz und guten Schmäh bewiesen und vor allem ein mehr als solides Programm vorgestellt.

Es ist die erste Diagonale, die Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber verantworten. Mit der Bestellung der Oberösterreicher hat das Festival des österreichischen Films nach dem Abschied von Intendantin Barbara Pichler einen Generationswechsel vollzogen. Die beiden Herren, die zuvor das Nachwuchs-Festival Youki in Wels leiteten, sind knapp über (Höglinger) bzw. unter 30 (Schernhuber). Dennoch treten sie mit einer Souveränität auf wie erfahrene Profis.

"Wir sind keine siamesischen Zwillinge, wir können schon auch getrennt voneinander ins Kino gehen", meint Schernhuber auf die Frage, wie sie sich die Arbeit kommende Woche während


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