Musiktheater Kritik

Das gibt's nur einmal, das kommt nicht wieder

Lexikon | HR | aus FALTER 09/16 vom 02.03.2016

Nach dem legendären UFA-Musiktonfilm aus dem Jahr 1931 von Erik Charell mit den Songs von Werner Richard Heymann bastelten zwei Textdichter die Operette "Der Kongress tanzt", deren Dialogtexte und "heutige" Anspielungen an seichten Klischees kaum zu überbieten sind; die Musiknummern daraus mit den Texten von Robert Gilbert und andere gute Schlager des Komponisten arrangierte Christian Kolonovits durchaus gekonnt. Der Direktor Robert Meyer verpflichtete den Schauspieler Robert Meyer als Metternich und führte auch Regie auf einer nicht opulenten, sondern langweiligen Bühne. Das sich bemühende Volksopern-Ensemble samt Zar mit Doppelgänger und Handschuhverkäuferin Christel steht da mit Microports auf verlorenem Posten. Lilian Harvey, schau oba ...

Volksoper, Sa, Mi 19.00 (bis 8.4.)


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