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Film, Geschichte, Politik: Kracauer und kein Ende

Lexikon | MO | aus FALTER 09/16 vom 02.03.2016

Vermutlich ist Siegfried Kracauers Wort von der "Errettung der äußeren Wirklichkeit" heute, 50 Jahre nach dem Tod des bedeutenden Gesellschaftsdiagnostikers, aktueller denn je. Umkämpft wie die sozialen Medien waren in den 1920er- und 1930er-Jahren der Rundfunk und das Kino, wobei sich die Relevanz des industriellen Massenprodukts Film für Kracauer freilich keineswegs im Ökonomischen erschöpfte. In der gemeinsamen Tagung "Errettung oder Erlösung der Wirklichkeit?" von IFK und Filmmuseum widmen sich nun Kritiker und Wissenschaftlerinnen dem breitgefächerten Denken und Schreiben des 1933 vor den Nazis in die USA geflohenen Filmkritikers und späteren Geschichtsphilosophen, unter ihnen Sabine Biebl, Johannes von Moltke, Stephanie Baumann, Helmut Lethen, Karin Harrasser, Fritz Göttler und Falter-Autor Drehli Robnik.

IFK und Filmmuseum, 9. bis 11. März


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