6 KM 2 LEBENSLUST

Der Wiener Prater ist 250 Jahre alt - und so viel mehr als ein Vergnügungspark. Eine Liebeserklärung von zwölf Menschen, die ihn besser kennen als jeder andere

Stadtleben | HAU DEN: LUKAS MATZINGER & DIE BARBARA TÒTH | aus FALTER 09/16 vom 02.03.2016

Einen schönen historischen Kern hat jede Stadt. Einen nährenden Fluss auch, und ein paar schöne Wohnviertel sowieso. Doch einen Prater, einen echten Prater, den gibt es nur in Wien. Seit 250 Jahren hauchen diese paar Quadratkilometer grüne Auen der Stadt ihr Leben ein.

Der Prater, von dem der Nicht-Wiener nur Schweinsstelzen und Achterbahnen will, ist tatsächlich so viel mehr als das. Heute verfügt er über alles, was eine Stadt in den Mercer-Studien und sonstigen Rankings dieser Welt auf die vorderen Ränge klettern lässt: Der Prater ist mit seinen großen Wiesen und Wäldern ein Ort der Entspannung, mit dem Wurstelprater und dem Happel-Stadion ein Ort der Vergnügung, mit dem Planetarium und dem Praterreaktor ein Ort der Wissenschaft, mit den Spielplätzen und Schaubahnen ein Ort der Kinder, mit dem Kugelmugel und dem Bildhauerhaus ein Ort der Kunst, mit der Freilaufzone und den Übungsplätzen ein Ort der Tiere, mit dem Stadionbad und der stark belaufenen Hauptallee ein Ort des


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