Kommentar Pensionen

Sich auf die Bank Austria zu verlassen reicht längst nicht mehr

Falter & Meinung | Josef Redl | aus FALTER 10/16 vom 09.03.2016

Wer träumt nicht von Dingen, für die man erst in der Pension so richtig Zeit haben wird: Reisen, das lange vernachlässigte Hobby oder neue Interessen", so steht es auf der Website der Bank Austria in der Rubrik "Pensionsvorsorge" geschrieben. Klar, wer träumt nicht davon? Bloß wie soll ich mir das leisten? Auf diese Frage liefert die Bank Austria eine klare Antwort: "Sich auf die staatliche Pension zu verlassen reicht längst nicht mehr aus. Wenn Sie Ihren Lebensstandard im Alter halten wollen, ist eine zusätzliche Vorsorge ein Muss." Die Vorsorgen für die Bank-Austria-Angestellten soll allerdings der Staat übernehmen. Diese (insgesamt 3300) hat die Bank nämlich mit 1. März aus der konzerneigenen Sozialversicherung ins staatliche ASVG-Pensionssystem transferiert. "Mit Vorbehalt". Das Ganze ist juristisch eine Hängepartie.

Die Bank Austria, eigentlich Uni-Credit Bank Austria, hat von ihrer Konzernmutter in Mailand einen harten Schrumpfungskurs verordnet bekommen. Mitarbeiterabbau,


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