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Feuilleton | aus FALTER 10/16 vom 09.03.2016

Staatspreis für Gerhard Roth

Der Große Österreichische Staatspreis geht 2016 an den gebürtigen Grazer Gerhard Roth. Roth, der in den 1970ern dem Forum Stadtpark beitrat und auch als Fotograf hervorgetreten ist, wurde in den frühen 1980er-Jahren durch Romane wie "Der stille Ozean" und "Landläufiger Tod" bekannt. Sie gehören, wie auch der abschließende Essayband "Eine Reise in das Innere von Wien", dem siebenteiligen Zyklus "Die Archive des Schweigens" an. In den 1990er-Jahren und dem Folgejahrzehnt arbeitete Roth an dem siebenbändigen und achtteiligen Zyklus "Orkus". Der mit 30.000 Euro dotierte Große Österreichische Staatspreis wird vom Kunstsenat, in dem derzeit 18 Künstler und drei Künstlerinnen sitzen, alljährlich in nicht fest gelegter Rotation in den Kategorien Architektur, Bildende Kunst, Literatur und Musik vergeben, 2015 etwa an die Architekten Elke Delugan-Meissl und Roman Delugan.

Personalien Museen

Barbara Steiner, 51, übernimmt ab 1. Juli die Leitung des Kunsthauses


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