Mehr davon: Georgier

Stadtleben | aus FALTER 10/16 vom 09.03.2016

Bis vor 2005 war die georgische Küche (außer natürlich den Weitgereisten, Kosmopoliten und anderen Auskennern) in Wien kaum bekannt. Dann eröffnete Nana Ansari ihr Madiani am damals noch jungfräulichen Karmelitermarkt und legte da plötzlich Gerichte vor, bei denen Fleisch mit Nüssen und Granatapfelkernen kombiniert wurde und frische, grüne Kräuter sowieso überall dabei waren. Toll war das! Dennoch blieb die georgische Küche - wie die meisten osteuropäischen Küchen - in Wien ein Exot, was angesichts eines boomenden Marktes für mittelmäßige Pizza, mittelmäßiges Sushi oder mittelmäßige Superfood-Suppen verstehen mag, wer will. Madiani ist leider Geschichte, aber hier gibt's nach wie vor georgisch:

Café Ansari

Ein großartiges Lokal. Architekt Gregor Eichinger schöpfte bei der Gestaltung aus dem Vollen und schuf eine extrem dichte Atmosphäre, die Karte bietet alle nur denkbaren Kombinationen von Gemüsen, Nüssen, Joghurt und Granatapfel. Fleisch und Fisch sind super, dennoch


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