7 Sachen, die Sie über den WIND nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 10/16 vom 09.03.2016

Wozu mach ich mir eigentlich die Haare, bevor ich in Wien außer Haus gehe?

Berechtigte Frage. Wien ist im weltweiten Vergleich tatsächlich eine sehr windige Großstadt. Statistisch gesehen gibt es nur an fünf Tagen pro Jahr Flaute. Wie sagt man noch gleich: Nur fliegen ist schöner.

Was ist Wind überhaupt?

Na hören Sie? Wind ist Luft, die auf dem Weg von einem Hochdruckgebiet in einen Bereich niedrigen Luftdrucks ist. Vom Berg ins Tal, zum Beispiel.

Und warum geht in Wien so oft der Wind?

Das hat insbesondere mit dem Bisamberg und dem Leopoldsberg zu tun. Die schleusen die Luft wie ein natürlicher Windkanal in die Stadt.

Und deshalb ist es jetzt immer so kalt?

Ja, diese gefühlte Kälte hat sogar eine eigene Kennzahl: nennt sich Windchillfaktor, und laut diesem fühlen sich zum Beispiel null Grad Außentemperatur bei 20 km/h Windgeschwindigkeit an wie minus 5,2 Grad.

Mich regt das auf.

Das ist verständlich. Aber schauen Sie: Der Wind hat ja auch gute Seiten. Wegen ihm hat Wien eine für Großstädte hervorragende Luftqualität. Weil ständig frische dazukommt, riecht es kaum nach Stadt, in der Stadt.

Was noch stört: Warum kommt der Wind eigentlich immer von vorne?

Das stimmt überhaupt nicht. Der Wind kommt von allen Seiten - allein schon durch die sogenannten Fallwinde der hohen Stadtgebäude.

Wird in Wien eigentlich mehr Haarspray verkauft als anderswo? Und weniger Föne?

Darüber liegen keine Aufzeichnungen vor.


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