Flüchtlinge: Wohin die 75 Millionen für Integration fließen

Politik | Bericht: Nina Horaczek | aus FALTER 10/16 vom 09.03.2016

Ein Flüchtling ist keine Bank. "Würde es um eine Bankenrettung gehen, hätten wir das Geld wohl längst", kritisiert die grüne Landesrätin Christine Baur aus Tirol. Es geht aber um die Integration von Flüchtlingen. Dafür hatte die Bundesregierung am Asylgipfel vergangenen Herbst 75 Millionen Euro versprochen. Es dauerte bis Februar, bis diese Ankündigung im Ministerrat durch Beschluss umgesetzt wurde.

25 Millionen bekommt das Integrationsministerium, das diese Summe an den ihm untergeordneten Integrationsfonds weiterleitet. 20 Millionen sollen für Deutschkurse für anerkannte Flüchtlinge investiert werden. Der Rest fließt in "Wertekurse". In diesen 8-Stunden-Kursen für Flüchtlinge werden Informationen über Menschenrechte, Demokratie und Österreich vermittelt, aber auch Alltagsinformationen, etwa dass man einander in Österreich zur Begrüßung die Hand gibt. Weitere 24 Millionen Euro bekommt das Bildungsministerium, damit sollen unter anderem Alphabetisierungskurse angeboten,


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