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IT-Kolumne

Medien | Anna Goldenberg | aus FALTER 10/16 vom 09.03.2016

Die Willhaben-Müllhalde" (Vice). "The 20 Weirdest Things Ever Sold on eBay" (Time). "Verrückte Produkte auf Amazon" (PC Welt). Als ich mich durch einige Listen klickte, die durchwegs als journalistische Meisterleistungen zu werten sind, erfuhr ich, dass man Stabheuschrecken-Teenager, die Reste von Justin Timberlakes Frühstück und Sperma-Kochbücher im Internet käuflich erwerben kann.

Die Beliebtheit von Online-Shopping hat laut Statistik Austria rasant zugenommen: 2003 gaben nur elf Prozent der Österreicher an, im letzten Jahr etwas online gekauft zu haben; 2015 waren es schon fast 60 Prozent. Am beliebtesten ist der Interneteinkauf bei männlichen 16-bis 25-Jährigen, dicht gefolgt von Frauen zwischen 25 und 34. Was die Anbieter betrifft, sind wir da etwas langsamer: 18 Prozent aller österreichischen Unternehmen verkaufen Produkte online. Das mag zwar im EU-Schnitt liegen; wär ich eine heimische Unternehmerin, würde ich mich nach Verbesserungsmöglichkeiten umsehen. Wir schreiben doch hierzulande auch tolle Kochbücher.


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