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Pressekolumne

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 10/16 vom 09.03.2016

Die Hofers von nebenan, das ist die burgenländische Version von Romeo und Julia. Aufgeschrieben hat sie der Kurier vergangene Woche, als er Verena und Norbert Hofer im Bungalowhaus in Pinkafeld besuchte. "Wir haben uns heimlich getroffen, damit uns niemand sieht", erzählt der freiheitliche Präsidentschaftskandidat Hofer dem Kurier. Denn: "Unser Dorf ist mehrheitlich schwarz. Für meine Familie war es überraschend - und sie lehnten Norbert anfangs ab, weil er ein Blauer war", erklärt Ehefrau Verena der Tageszeitung.

Aber immerhin ging es Norbert besser als Romeo. Weder musste er zum Gift greifen, noch seine Verena zum Dolch. Er habe nämlich seine "Sympathiewerte schnell gesteigert, indem ich meinem Schwiegervater die Reifen wechselte, seine Haare geschnitten habe und seine Toilette reparierte", erzählt der FP-Kandidat. Damit das so bleibt und durch Pinkafeld kein Graben gezogen werden muss, heißt es bei der Familie Hofer: "Politisiert wird bei uns nicht." Stattdessen gehen die "Hofers von nebenan" auch weiterhin, wie der Kurier weiß, "durch dick und dünn" im Leben.


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