7 Sachen, die Sie über die KURZPARKZONE nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 11/16 vom 16.03.2016

Ist hier die Rede vom rot-grünen Parkpickerl?

Nicht wirklich. Im Übrigen ist die Parkraumbewirtschaftung nicht, wie viele glauben wollen, eine Idee der rot-grünen Koalition. Die ersten Kurzparkzonen wurden bereits 1959 in der Innenstadt eingeführt.

Wo gibt's nun eigentlich überall flächendeckende

Kurzparkzonen? In den Bezirken 1,2,3,4,5,6,7,8,9,12,14,15,16,17 und 20.

Das heißt, in Favoriten, Simmering, Hietzing, Währing, Döbling und Transdanubien darf man kostenfrei stehen?

Das ist ein gewagter Umkehrschluss. Grundsätzlich ja, aber in den dortigen Kurzparkzonen kostet's natürlich auch was.

Wie lange darf man in Kurzparkzonen parken?

Die Antwort ist tricky, weil bezirksabhängig. Die Dauer variiert von 1,5 bis drei Stunden, deshalb am besten immer einen Blick aufs Schild werfen.

Und was, wenn man nach Ablauf der Parkdauer kurz um den Block fährt und sich erneut auf denselben Platz stellt?

Da spricht nichts dagegen. Ist nicht verboten.

Aber dann lässt sich das Kurzparken ja gar nicht überprüfen?

Eh nicht. Aber ob gezahlt wurde schon: Die 300 Sheriffs überprüfen, ob es ein gültiges Parkpickerl oder einen korrekt ausgefüllten Parkschein beziehungsweise ein SMS gibt.

Und wie viel nimmt die Stadt jährlich mit den Kurzparkzonen ein?

Im vergangenen Jahr kamen rund 110 Millionen Euro aus der Parkometerabgabe und 62 Millionen Euro aus Parkometerstrafen zusammen.


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