Rummel um Rönne

Die Autorin Ronja von Rönne ist das It-Girl des Feuilletons. Mit Häme über den Feminismus wurde sie zum Medienstar. Nun versucht sie sich als Romanautorin

Feuilleton | Analyse: Sara Schausberger und Nicole Scheyerer | aus FALTER 11/16 vom 16.03.2016


Foto: APA/Gert Eggenberger

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Treffen sich eine Bloggerin, eine Journalistin und eine Schriftstellerin. „Die Leser da draußen sind mir scheißegal!“, behauptet das Internetgirl. Es gehe allein um die Zahl der Klicks, und die ließen sich durch das Wort Sex in der Überschrift heben. „Immer nur ich, ich, ich. Finden Sie das Ganze nicht ein wenig – narzisstisch?“, meldet die Journalistin ängstlich Zweifel an.

Sie gesteht, dass sie selbst die Ich-Form nur deshalb immer wieder verwendet, weil ihr die Inhalte fehlen. Die angehende Romanautorin verbietet den beiden den Mund. „Ich brauche einen freien Kopf.“ Sie will schließlich ein leeres Blatt mit Literatur füllen, also mit Kunst um der Kunst willen.


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