Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Tivoli: Früher war alles besser - zumindest die Rutschbahn


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 11/16 vom 16.03.2016

Unglaublich, was es da vor knapp 200 Jahren alles auf dem Grünen Berg gab: eine tempelartige Meierei, eine Art Sommerrodelbahn und Events ohne Ende. Erst 1967 wurde der Betrieb eingestellt, 1991 wurde abgerissen. Heute unterliegt das Grätzel einer gewissen verkehrsbedingten Isolation (Grünbergstraße, Ruckergasse), wird geprägt durch den Kontrast zwischen mondänen Villen und dem Schlosspark einerseits und den Gemeindebauten (der prächtige "Indianerhof") andererseits. Und was es hier zu essen gibt, ist mitunter spektakulär.

Der beste Schweinsbraten

Etwa im Gasthaus Stafler, ehemals Weinhaus Wunsch, ein archetypisches, wunderschönes Gasthaus mit Bretschneider-Schank und Resopaltischen, 2009 von Staflers übernommen und seither grandios gut mit einer Wienerisch-Südtiroler Fusionsküche bekocht. Der Schweinsbraten - in Salzkruste 24 Stunden bei 80 Grad gebraten und mit Orangensaft und Koriander gewürzt - ist einer der besten der Welt. Bemerkenswert auch der seit einigen Jahren existierende

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