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Feuilleton | aus FALTER 11/16 vom 16.03.2016

Österreichischer Buchpreis

Dass ein Ösi den deutschen Buchpreis gewinnt, ist schon vorgekommen (2005, Arno Geiger), aber angesichts der deutschen Mehrheit unter den Juroren nicht sehr wahrscheinlich. Vergangenen Montag wurde von Kanzleramtsminister Josef Ostermayer der mit insgesamt 45.000 Euro dotierte und gemeinsam vom Bundeskanzleramt, dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien ausgerichtete Österreichische Buchpreis vorgestellt. Das Procedere mit Long- (zehn Titel) und Shortlist (fünf Titel) folgt dem bekannten Muster, hinzu kommt ein mit 10.000 Euro dotierter Preis für das beste Debüt einer österreichischen Autorin bzw. eines österreichischen Autors. Der Hauptpreis beträgt 20.000 Euro. Die fünfköpfige Jury, die entscheiden wird, wer den am 8. November 2016 erstmals vergebenen Preis erhalten wird, besteht aus dem Germanisten Klaus Amann, der Literaturkritikerin Sandra Kegel (FAZ), Ö1-Mann Kurt Reissnegger, der Buchhändlerin Rotraut Schöberl


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