Kolumne Außenpolitik

China, Wirtschaftswachstum und Kim Jong-un

Falter & Meinung | Raimund Löw | aus FALTER 11/16 vom 16.03.2016

China wird die Weltwirtschaft nicht in den Abgrund stürzen. Ein halbes Jahr nach dem Börsenkrach in Schanghai sind die panischen Schlagzeilen aus der internationalen Presse verschwunden. Beim Volkskongress, der zu seiner jährlichen Plenartagung in Peking zusammenkommt, ist von den Regierungsvertretern die Botschaft wieder und wieder zu hören: Harte Landung wird es keine geben. Aber die Hürden beim Umbau einer verlängerten Werkbank der Weltwirtschaft zur Konsumgüterproduktion für die eigenen Bürger sind riesig.

Vor 40 Jahren starb Mao Tse-tung. Der staatlich gelenkte Kapitalismus, der mit Deng Xiaopings Reformen begann, hat nicht nur zum größten Wirtschaftswunder der modernen Zeit geführt, sondern auch das Verhältnis der Bürger zur regierenden Kommunistischen Partei auf eine neue Basis gestellt. Wie überall wird viel geätzt über die Herrschenden in China. Aber letztlich sehen die Menschen in der KP den Garanten, dass es jeder Familie jedes Jahr ein bisschen besser geht. Weder


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