Theater Kritiken

Köck Nummer eins: Zu wenig Zukunft

Lexikon | Theresa Gindlstrasser | aus FALTER 11/16 vom 16.03.2016

Fünf metallene Armgebilde mit Mikrofonen hängen von der Decke. Arrangieren so die fünf Schauspielenden ins Setting einer Familienaufstellung. Samuel Schaab hat für "jenseits von fukuyama" von Thomas Köck die Bühne gemacht, Katharina Schwarz hat das Stück inszeniert. Es gibt ein Glücksforschungsinstitut mit Datenleck und junge Menschen die eine Karriereleiter nach oben wollen. Der Text zerfällt in chorische und dialogische Absätze, häuft ein enormes Motivarsenal an. Deswegen das Armgebilde, deswegen die Familienaufstellung. Es ist nämlich die ganze Gegenwart und mit ihr die ganze Geschichte, die da auf der Bühne zu einer Zukunft finden soll. Das klingt theoretisch und sieht dementsprechend aus.

Theater Drachengasse, Fr, Sa 20.00


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