Pop Tipps

Im Zeichen des Groove: Erwin & Edwin sowie Robb

Lexikon | aus FALTER 12/16 vom 23.03.2016

Der Bandname Erwin &Edwin führt in die Irre. Er mag zwar nach (Neo-)Austropop klingen, wer nun aber an Seiler &Speer denkt, liegt falsch. Erwin &Edwin sind auch kein Duo, sondern ein vierköpfiges Gute-Laune-Kommando, das Trompete, Gitarre, Schlagzeug und Elektronik zu einer mal instrumental gehaltenen, mal mit englischen oder vereinzelt auch deutschen Texten ("Wien") versehenen Form von Tanzmusik verbindet, in der sich analog und digital sowie Balkanpop und Elektroswing treffen. "Ihre Vision ist es, elektronische Beats und Blasmusik verschiedenster Art zu vereinen, um damit das Publikum zum Tanzen und Toben zu bringen", hieß es in einer Selbstbeschreibung einmal; nun wird diese Absicht auch mit einem ersten Album verfolgt, "Messing".

Bei Robb steht ebenfalls der Groove im Zentrum, das in Wien wahlbeheimatete Quintett gibt sich aber deutlich dezenter als Erwin & Edwin. Singer/Songwritertum trifft hier auf 1980er-Jahre-Funkpop, zeitgenössischer R'n'B auf gefühlvoll-souligen Gesang. Das erste Album soll heuer im Herbst erscheinen, als Vorbote darauf präsentieren Robb jetzt die vier Songs umfassende EP "Heat".

Flex, Do 19.00 (Erwin & Edwin); Porgy & Bess, Mi 20.30 (Robb)


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige