Mehr davon: All you can eat

Stadtleben | aus FALTER 12/16 vom 23.03.2016

Ist "All you can eat" gut oder böse? Na ja. Einerseits kann an den schlaraffischen Fantasien, die dieses System weckt, ja nichts Schlechtes sein - sinnlicher Genuss, so viel man will, gebratene Tauben, die einem in den Mund fliegen, Craftbeer-Springbrunnen, Spanferkelherden.

Andererseits widerspricht das System AYCE halt einer Qualitätsphilosophie, denn was es gemeinhin attraktiv macht, ist der Umstand, dass man essen kann, so viel man will, und dafür (relativ) wenig Geld bezahlen muss - irgendwie geht sich das nicht aus. Außer man senkt das Niveau, arbeitet mit Tiefgekühltem, Vorgefertigtem, Billigem und bezahlt seine Leute schlecht. Hier ein paar Beispiele, dass es trotzdem funktionieren kann:

Churrascaria Ein Modell brasilianischer AYCE-Gastronomie, das sich in Österreich seit mittlerweile 20 Jahren durchgesetzt hat: Für €29,90 pro Person isst man sich zuerst durchs Salatbuffet, dann wird einem Grillfleisch direkt vom Spieß auf den Teller geschnitten.

1., Schellingg. 12, Tel.


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