Augen zu und durch

Auch die schönste Stadt der Welt hat ihre dunklen Flecken: eine Auswahl der hässlichsten


Ortskunde: Lukas Matzinger
Stadtleben | aus FALTER 12/16 vom 23.03.2016

2 Museumsplatz, 1070

So gelungen der Platz innerhalb des Museumsquartiers ist, mit seinen Gastgärten, den rauchenden Studenten, den allseits beliebten Liegen - die Fläche vor dem MQ ist eine äußerst unglückliche Zusammenordnung von Umständen. Dieser große Platz, mit dem Kunstund dem Naturhistorischen Museum als epischer Kulisse, wird meist nur spärlich genutzt. Weil er nicht genutzt werden will. Wie auch? Was soll man hier machen? Picknick auf den schmalen Grasstreifen? Verweilen auf den kalten Betonbänken? Oder einfach nur den Autos beim Fahren zusehen? Immerhin ein Hotspot der zusammenwartenden Schülergruppen.

3 Karlsplatz, 1010

Auf Seite 7 des allerersten Faltervom 25. Mai 1977, schrieb der Künstler Jörg Schwarzenberger: "Entsetzlicherweise stellt sich jetzt heraus, dass Endlösung sein soll, was bisher allgemein für einen Baustellenslalom zu halten war. Man ist am Karlsplatz daran, ein Nierndlparadies (gemeint sind nierenförmige Aussparungen) gigantischen Ausmaßes fertigzustellen,

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