Selfmadewoman des frühen Kinos: "America's Sweetheart" Mary Pickford

Feuilleton | Sabina Zeithammer | aus FALTER 12/16 vom 23.03.2016

Lange Zapfenlocken und ein süßes Puppengesicht sind ihre Markenzeichen und brachten ihr den Beinamen "America's Sweetheart" ein. Mit ihrem Zeitgenossen Charlie Chaplin hat die Schauspielerin Mary Pickford (1892-1979) mehr gemein als die Herkunft aus armen Verhältnissen, einen alkoholkranken, früh verstorbenen Vater und eine Kindheit auf der Theaterbühne bzw. in Music Halls: Beide wurden Superstars der Stummfilmära. Das Filmmuseum widmet der heute weitgehend in Vergessenheit geratenen "Queen of the Movies" nun eine Retrospektive mit fünf Programmen.

Das kleine Märchen "The New York Hat" zeigt Pickford als 20-Jährige in der Regie von D. W. Griffith, der sie für das Kino entdeckt hatte. Ihr Talent zur nuancierten Darstellung von Emotionen, die niemals übertrieben wirken, ist hier bereits klar erkennbar. Wenige Jahre später war Pickford die bekannteste Schauspielerin Amerikas und nahm ihre Karriere selbst in die Hand. Mit der 1916 gegründeten Mary Pickford Film Corporation wurde


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