Aus das Haus

Man braucht kein Haus der Geschichte, um die Neue Burg mit dem Museumsquartier zu verbinden. Eine Fiakerfahrbahn täte es auch

Feuilleton | Kommentar: Klaus Nüchtern | aus FALTER 12/16 vom 23.03.2016

In der ersten Falter-Ausgabe des Jahres 1992 erschien ein vierseitiger Artikel mit dem trockenen Titel "Museumsquartier: Stand der Dinge". Anhand von Skizzen aus dem Architekturbüro Laurids Ortner und der Ausführungen des Leiters der Museumsquartier-Errichtungs- und BetriebsgesmbH Dieter Bogner wurde das Konzept des MQ vorgestellt.

Nichts davon ist in der seinerzeit geplanten Gestalt am seinerzeit vorgesehenen Ort tatsächlich realisiert worden. Nichts außer dem Glacis Beisl. Das Museum Moderner Kunst (Mumok) wäre für die Stelle vorgesehen gewesen, an der heute das Leopold Museum steht, von dem 1992 aber noch gar keine Rede war.

Dort, wo heute der Basaltkubus des Mumok hockt, hätte die Kunsthalle errichtet werden sollen. Beide wären miteinander durch die "als Foyer, Garderobe, Kassenhalle, Informationszentrum und Verteilerfinger" konzipierte Winterreithalle verbunden gewesen, in die schließlich die Kunsthalle sowie die Hallen E und G hineingequetscht wurden. Und dahinter wäre eine


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