We n n Frauen schlachten

Wer auf seine Tiere hält, schlachtet selbst. Rücksichtsvolles Schlachten aber will gelernt sein

Beobachtung: Irena Rosc | Landleben | aus FALTER 13/16 vom 30.03.2016

Das Zielgebiet ist relativ klein, weil das Gehirn sehr tief liegt. Vor allem alte Schweine und bestimmte Rassen haben ein massives Frontalbein, deshalb ist die Betäubung mit dem Schussapparat schwierig. Man zielt ungefähr einen Zentimeter über der Mitte zwischen den beiden Augen. Das hintere Ende des Gerätes soll leicht nach unten gekippt sein, von der Seite gesehen zielt man auf den unteren Ohransatz.

Es ist sobald wie möglich nach dem Betäuben mit dem Entbluten zu beginnen, wobei dafür zu sorgen ist, dass rasch eine starke Blutung eintritt, die zur vollständigen Entblutung und somit zum Tod führt. Das Stechen nach dem Bolzenschuss muss spätestens nach 20 Sekunden erfolgen. Das Blut muss, nach der Betäubung durch den Schuss und nach dem Stich im Schwall austreten, sonst muss nachgestochen werden.

So und nicht anders hat eine Schlachtung nach dem Gesetz abzulaufen.

Die 130 Mangalitza-Schweine der Wiesners haben keine Namen. Sie leben auf einem eingezäunten Stück Land nahe Wischathal

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