"Ich bin selbst ein Flüchtlingskind"

ÖVP-Präsidentschaftskandidat Andreas Khol hat Mitleid mit syrischen Vätern, sieht keinen Antisemitismus in der FPÖ und trinkt mit Sandkastenfreund Viktor Orbán Kaffee


Interview: Nina Horaczek

Politik | aus FALTER 13/16 vom 30.03.2016

Die rot-weiß gestreifte Krawatte ist fest gebunden. ÖVP-Präsidentschaftskandidat Andreas Khol setzt im Wahlkampf auf einen patriotisch gemusterten Schlips. So holprig der Start war - Khol sprang in letzter Minute für den niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll ein, der überraschend doch nicht in den Kampf um die Hofburg einsteigen wollte -, so motiviert ist der 74-Jährige nun auf seiner Wahlkampftour.

Der Falter traf den Architekten der schwarz-blauen Wenderegierung im Café Korb im ersten Bezirk und sprach mit ihm über sein Amtsverständnis, die Krise der EU und wieso die FPÖ es wieder in seinen Verfassungsbogen geschafft hat

Falter: Sie haben sechs Kinder und 15 Enkelkinder. Wie erklären Sie einem syrischen Familienvater, der in Österreich Schutz gefunden hat, dass er seine Kinder nicht zu sich holen darf?

Andreas Khol: Ich würde ihm raten, sich schnell zu integrieren und einen Job zu finden, dann kann seine Familie kommen.

Das heißt übersetzt, er muss seine Kinder

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