Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Kreuzgassenviertel: das Toast-Grätzel


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 13/16 vom 30.03.2016

Petra Kaufmann ist unglücklich über den Grätzel-Bericht, der vergangenen Sommer über das Kreuzgassen-Viertel im Online-Standard erschien. Mit Video, das den Niedergang des Viertels thematisierte. Sie führt seit einem Jahr ihren "Kaufmannsladen" am Johann-Nepomuk-Vogl-Markt, bietet hier Bio-Blutwurst und Lammwürstel aus Langschlag an, Mehle und Waldstauden-Brot einer neuen Quereinsteiger-Mühle namens "Mehlbox", Forellen von der Waldland-Initiative, die ihre Eltern mitbegründeten, und noch viele andere sehr gute Sachen aus ihrer Heimat, dem Waldviertel. "Ich wurde hier sofort aufgenommen", verteidigt sie ihr Grätzel, "am Samstag kommen die Leute auf ein Frühstück vorbei - in Zwettl ist das jedenfalls nicht so lebendig."

Highlight Kaufmannsladen

Tatsächlich ist Petra Kaufmanns großartiges Geschäft aber der einzige Trost in dem Streifen, den Antonigasse, Kreuzgasse und Staudgasse vom Gürtel bis zur Vorortelinie bilden. Sonst ist da nichts. Leerstände von geschätzten 80 Prozent,

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