Zicke zacke, zicke zacke! Hoi, Hoi, Hoi!

Ein Rundgang durch drei Ausstellungen zeigt: Das Belvedere ist in der Museumsliga zu Recht Tabellenführer

Feuilleton | Schiedsrichter: Matthias Dusini | aus FALTER 13/16 vom 30.03.2016

Wären die österreichischen Museen eine Fußballliga, dann wäre das Belvedere der FC Red Bull Salzburg. Das Museum ist zwar erfolgreicher als alle anderen, aber weniger beliebt, weil es aus einer Leidenschaft, der Kunst, ein Geschäft macht. Der Bericht über einen Rundgang durch aktuelle Ausstellungen -eine Eintrittskarte kostet immerhin 26 Euro - beantwortet die Frage, wie gut das Belvedere nun wirklich spielt.

Das erste Match findet im Winterpalais des Prinzen Eugen in der Innenstadt statt, eine Außenstelle, die erst vor wenigen Jahren von der ehemaligen Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) dem Belvedere überlassen wurde. 50 Millionen Euro sollen in die Restaurierung des früheren Ministersitzes geflossen sein. Es ist ein Prunkpalais und Kurator Tobias Natter, der ehemalige Direktor des Leopold Museum, hatte die Idee, die museale Nutzung barocker Schlösser selbst zum Thema einer Ausstellung zu machen.

Als die kaiserliche Gemäldegalerie von der Wiener Stallburg 1783 ins Obere Belvedere


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