Schluss mit lustig!

Gutes tun, statt darüber zu reden: Der Kabarettist Michael Eibensteiner tauscht die Kleinkunstbühne gegen ein Büro bei einer Hilfsorganisation


Porträt: Stefanie Panzenböck

Feuilleton | aus FALTER 13/16 vom 30.03.2016

Es ist schon zu späterer Stunde, als Michael Eibensteiner zur Tür des Café Hawelka hereinkommt. Er verstaut seinen Roller in einer Ecke, bestellt Buchteln und Melange. "Wie geht es Ihnen?", fragt der Kellner, als er den Kaffee bringt. "Ist alles gutgegangen?"

Dass Eibensteiner hier erkannt wird, hat einen einfachen Grund. Er ist einer der wenigen Menschen, die wie Georg Danzers "elegantester Flitzer von Wien" tatsächlich schon einmal als "Nackerter im Hawelka" gesessen sind. Das Beweisfoto prangt auf dem Plakat für sein Kabarettprogramm "Nacktaffe".

Seit über einem Jahrzehnt steht Michael Eibensteiner (32) auf den österreichischen Kleinkunstbühnen, seit 2010 regelmäßig im Kabarett Niedermair, der Brutstätte für heimische Kleinkünstler. 2014 gewann er für "Nacktaffe" den renommierten goldenen Kleinkunstnagel. Alles sprach für eine erfolgreiche Karriere als Kabarettist. Seinen Nebenjob beim Wiener Hilfswerk als Freiwilligenkoordinator der Nachbarschaftszentren hätte er bald

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